Die Ehepartner von Bert Trautmann – eine Reise durch drei Lebensabschnitte

Das Leben von Bernhard „Bert“ Trautmann ­– geboren am 22. Oktober 1923 in Bremen und gestorben am 19. Juli 2013 in Spanien – war genauso außergewöhnlich wie seine Karriere als Torwart des Manchester City F.C.. Aber neben seinen sportlichen Leistungen spielen die persönlichen Beziehungen – insbesondere seine Ehepartner („Ehepartner“ im Sinne von Lebens- und Ehebegleiter:innen) – eine bedeutende Rolle, wenn man sein Leben ganzheitlich betrachten will. Im Folgenden ein Blick auf seine drei Ehephasen – mit jeweils unterschiedlichen Partnerinnen und Lebensumständen.

Erste Ehe: Margaret Friar

Die erste Ehe von Trautmann begann 1950 mit Margaret Friar, einer Engländerin aus St Helens. Wikipedia+2Wikipedia+2

Trautmann hatte im Jahr davor nach Kriegsgefangenschaft in England beschlossen, nicht nach Deutschland zurückzukehren, sondern in England zu bleiben. Dort spielte er Amateur‑Fußball bei St Helens Town und lernte Margaret im Umfeld dieses Vereins kennen. Wikipedia+1
Die Ehe war geprägt von dem Aufstieg des ehemaligen deutschen Kriegsgefangenen zum englischen Fußballstar, aber auch von Tragik und Belastungen. Mit Margaret hatte Trautmann drei Söhne: John, Mark und Stephen. Wikipedia
Eine besonders schwere Zeit war 1956: Kurz nach dem legendären FA‑Cup‑Finale, in dem Trautmann trotz Genickbruch weiter im Tor spielte, verunglückte der fünfjährige Sohn John bei einem Autounfall tödlich. Wikipedia+1
Trautmann selbst gab später an, der Verlust dieses Kindes habe die Ehe erheblich belastet – und letztlich sei die Trennung im Jahr 1972 erfolgt. strictlyweddings.com
Diese erste Ehe steht für eine Zeit des Umbruchs: von Deutschland nach England, vom ehemaligen Soldaten zum gefeierten Torwart – und gleichzeitig für persönliche Opfer und tiefe Verletzungen.

Zweite Ehe: Ursula von der Heyde

Nach der Trennung von Margaret ging Trautmann eine zweite Ehe mit der Deutschen Ursula von der Heyde ein. Diese Ehe fand in den 1970er Jahren statt, als Trautmann bereits seine aktive Profikarriere beendet hatte und global tätig war. Wikipedia+1
Die Ehe mit Ursula war kürzer als die erste; sie endete in einer Scheidung im Jahr 1982. strictlyweddings.com
In dieser Phase kehrte Trautmann mehr nach Deutschland zurück, und die Lebensumstände hatten sich verändert: Trainer‑ und Aufbauarbeit im Fußball, Rückkehr in die Heimat‑Region und damit auch neue Beziehungsdynamiken.
Wichtig ist: Auch wenn diese Ehe weniger bekannt ist als die erste, so sichtbar wurde Trautmanns Lebensweg – nunmehr nicht mehr nur als Ex‑Kriegsgefangener in England, sondern als international tätiger Fußball‑Mensch mit Wurzeln in Deutschland.

Dritte Ehe: Marlis

Als dritte Partnerin trat Marlis Trautmann in sein Leben. Mit Marlis lebte Trautmann ab etwa 1990 in Spanien – in einem kleinen Bungalow an der spanischen Küste nahe Valencia. Wikipedia
Diese Zeit war von Ruhe geprägt: Die aktiven sportlichen Jahre waren vorbei, und Trautmann widmete sich u. a. seiner Stiftung („Trautmann Foundation“) sowie dem Rückzug vom Rampenlicht. Die Ehe mit Marlis war die längste in seinem Leben – sie hielt bis zu seinem Tod 2013. strictlyweddings.com
In dieser letzten Lebensphase spiegeln sich Versöhnung und Rückblick: Ein Leben, das von Krieg begann, über Sport‑Triumph bis zur internationalen Symbolfigur reichte – und in der Liebe zu einerPartnerin endete, die ihn in die Ruhe der südlichen Küste begleitete.

Fazit

Die verschiedenen Ehepartner von Bert Trautmann markieren drei klar unterscheidbare Lebensabschnitte:

  • Die erste Ehe mit Margaret Friar symbolisiert den Schritt vom Kriegsgefangenen zum Sporthelden in England – aber auch die menschlichen Kosten dieses Weges.

  • Die zweite Ehe mit Ursula von der Heyde steht für Rückkehr und Neuorientierung in Deutschland und im Umfeld des Fußballs jenseits des Profispiels.

  • Die dritte Ehe mit Marlis steht für Ausklang, Rückzug und persönliche Stabilität in den letzten Lebensjahren.

Insgesamt lässt sich sagen: Die „Ehepartner“ (Ehefrauen) trugen jeweils auf ihre Weise dazu bei, dass Trautmann nicht nur sportlich, sondern auch persönlich seine besondere Lebensreise meistern konnte. Ihr Anteil am Lebensweg dieses außergewöhnlichen Menschen darf nicht unterschätzt werden.

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